Augenlasern – Wie sicher sind die Eingriffe heute mit dem Laser?

Keine Lesebrille, keine Kontaktlinsen – Ein Leben ohne Sehhilfe scheint für viele Menschen mit einer Sehschwäche unerreichbar. Laserbehandlungen sollen einen zwar zur vollständigen Sehkraft verhelfen, aber eine Operation am Auge schreckt die meisten von dieser Lösung ab. Was passiert, wenn etwas schief geht? Kann man dabei sein Augenlicht verlieren? Doch seien Sie beruhigt: Ein Patient, der eine Laserbehandlung miterlebt hat, fragt sich am Ende immer, warum er sich vorab solche Sorgen gemacht hat.

 

Klassische Nebenwirkungen

Auch wenn eine Laserbehandlung ungefährlich ist, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Nach der Operation beklagen sich viele Patienten über trockene Augen und Blendeempfindlichkeit. Das sollte aber kein Grund zur Sorge sein, denn diese Überempfindlichkeit ist ganz normal. Da die Hornhaut behandelt worden ist und darauf Nerven liegen, kann es zu Beschädigungen der Nerven kommen. So wird der Reiz des Blinzelns nicht weitergeleitet und das Auge trocknet ein wenig aus. Augentropfen können hier Abhilfe schaffen.

In der Regel erholen sich die Nerven in einigen Wochen oder Monaten und das Auge produziert wieder genug Tränenflüssigkeit. Jedoch kann die Trockenheit in einigen Fällen deutlich länger anhalten und in ganz seltenen Fällen ein Leben lang bleiben.

Kurz nach einer Augenlaser-Operation bemerken die Patienten einige Symptome, die sogenannten Nachwehen der Augenlaser-Korrektur.  Die Augen brennen. Man hat das Gefühl, als ob in den Augen viele kleine und große Sandkörner sind. Die Augen tränen und es kann sein, dass die Nase läuft, als ob jemand den Wasserhahn aufgedreht hätte. All diese Symptome können auftreten, aber sie können auch ausbleiben.

Sollten die genannten Symptome auftreten, verschwinden diese in der Regel innerhalb der nächsten 5-6 Stunden. Das gute ist, dass die unangenehmen Symptome jede Stunde etwas nachlassen. Daher empfehlen wir unseren Patienten, sich am besten hinzulegen und entweder zu schlafen oder einfach die Augen zu zu lassen. Dies ist das Beste was, Sie für Ihre Augen nach einer Augenlaser-Operation tun können.

Einige Patienten können nach einer Augenlaser-Korrektur relativ schnell gut und klar sehen. Einige Patienten brauchen ein paar Wochen oder Monate bis sich die Sehschärfe richtig gut eingestellt hat. In den ersten Tagen und Wochen ist es auch normal, wenn die Patienten etwas milchig oder unscharf sehen. Oder einige Tage besser und einige Tage etwas schlechter sehen. Dies liegt im Heilungsprozess an den schwankenden Augenwerten. Dies bedeutet nichts Schlimmes und ist eine Bestätigung dafür, dass der Heilungsprozess stattfindet.

Fast alle Patienten sind aber nach einer Augenlaser-Behandlung in der Türkei sofort wieder zurück im Alltag und können das Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen voll genießen.

 

Entzündungen auf der Hornhaut

Wie bei jedem operativen Eingriff, kann es zu Entzündungen kommen. Wenn Wunden nach einer Operation mit Bakterien in Berührung kommen, können sie sich schnell entzünden. Daher ist es wichtig, dass man das Auge nach der Laserbehandlung von Bakterien fernhält. Schweiß, Staub und Wasser sollte man meiden, um einer Entzündung entgegenzuwirken.

Aber wenn das Auge sich doch entzünden sollte, muss man keine Angst haben, dass man sein Augenlicht verliert. Da die Behandlung lediglich an der Oberfläche des Auges, der Hornhaut, stattfindet und nicht im Inneren, kann sich nur die Hornhaut entzünden, was keine Auswirkungen auf die Sehkraft hat. Die behandelnden Ärzte verschreiben für die Zeit nach der Operation Cortison-Augentropfen und Antibiotika, um Entzündungen vorzubeugen. Wenn sich ein Patient bei einer erfahrenen Augenklinik mit bester technologischer Ausstattung operieren lässt und vernünftig ist, kann heute nach einer Augenlaser-Operation im OP-Bereich eigentlich keine Entzündung stattfinden.

Wichtig ist, dass man sich nach einer Augenlaser-Korrektur strikt an die wenigen Vorgaben der Augenklinik hält. Dann ist man auf der sicheren Seite. Wir haben jeden Tag Patienten, die mit uns in Istanbul oder in Prag eine Augenlaser-Behandlung durchführen lassen und wir hatten in den letzten 10 Jahren keinen Fall gehabt, wo der Patient eine Entzündung im OP-Bereich hatte. Natürlich kann ein Patient nach einer Augenlaser-Operation, wenn er Pech hat, eine Bindehautentzündung oder ein Gerstenkorn bekommen. Diese kann man aber ganz einfach mit Antibiotika-Tropfen behandeln.

 

Modernste Technik

Nun bleibt noch die Sorge, dass durch das Bewegen des Auges während der OP, das Auge an den falschen Stellen mit dem Laser in Berührung kommt. Doch die Technik von heute schafft es, dass man noch nicht einmal davor Angst haben muss. Viele Excimerlaser, die heutzutage verwendet werden, haben ein eingebautes Sicherheitssystem. Durch eine eingebaute Iriserkennung, dem sogenannten Eyetracker System, merkt der Excimerlaser, wenn sich das Auge bewegt und bewegt sich mit. So bleibt der Laser trotz Bewegung auf die gleiche Stelle gerichtet.

Auch auf eine ruhige Hand eines Arztes muss man sich nicht verlassen, da die Daten, die vorab für jedes Auge individuell ermittelt werden, an den Laser weitergegeben werden und der diese präzise und sauber umsetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Auge falsch gelasert wird, ist bei den besten Excimer Laser Geräten mit den neuesten und schnellsten Eye Tracker Systemen fast unmöglich.

Deswegen erklären wir unseren Patienten bei unseren Aufklärungsgesprächen, dass sowohl Erfahrung und Wavefront (Wellenfront) Technologie,  als auch der Excimer Laser beim Augenlasern überaus wichtig sind. Dazu empfehlen wir auch auf unserer Homepage den Menüpunkt „Excimer Laser“ zu lesen.

 

Patientenzufriedenheit

Es gibt kaum eine Operation, die so hohe Erfolgsaussichten hat, wie eine Laserbehandlung. 98 Prozent aller behandelten Patienten, bereuen diesen Schritt nicht und würden eine Laserbehandlung an Freunde und Familie weiterempfehlen. Wie Sie sehen, es gibt keinen Grund, vor diesem Eingriff Angst zu haben. Die Freude über den scharfen Blick auf die Welt ohne Sehhilfe, lässt die Sorgen, die man sich vor der Behandlung gemacht hat, doch nichtig erscheinen.


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