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Augenlasern und Coronavirus: Was ist zu beachten?

Die durch COVID-19, auch Coronavirus oder SARS-CoV-2 genannt, entstandene Verunsicherung ist groß. 
Wir haben in den letzten Wochen viele Fragen von unseren Patienten bekommen, die das Coronavirus in Verbindung mit Augen, Kontaktlinsen und Brillen betreffen. 

Nachfolgend gehen wir auf die am häufigsten gestellten Fragen ein. Einen wichtigen Aspekt im Zusammenhang COVID-19 (Coronavirus) möchten wir extra erwähnen: „Unsere Augenkliniken in Istanbul und Prag setzen alle Hygienerichtlinien und Empfehlungen der international anerkannten Institute um.“

1. Ab wann sind Augen-Operationen in Istanbul oder Prag wieder möglich?

Wie alle Patienten sehnen wir uns so bald wie möglich nach mehr Normalität. Unsere Augenkliniken befinden sich in Istanbul und Prag. Glücklicherweise ist sowohl die Türkei als auch Tschechien mit der unerwarteten Coronavirus Pandemie nachweislich gut umgegangen. Somit können unsere Patienten Ihre Reisen nach Istanbul und Prag wieder antreten.

Hier die aktuelle Situation:
(aktualisiert am 02.07.2020)

Istanbul

Für die Türkei gibt es immer noch eine Reisewarnung. Dies ist aber KEIN Reiseverbot!
Die ersten Patienten waren schon in Istanbul und haben Ihren Traum von einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen realisiert. WICHTIG!!

Muss ich eine Quarantäne von 14 Tagen fürchten?

In vielen Bundesländern und Gesundheitsämtern wird darüber sehr unterschiedlich kommuniziert.Das Robert Koch Institut schreibt dazu folgendes: 

„Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung bestehen."

Viele Medien und behördliche Stellen äußern sich wie folgt zur Quarantäne:

„Einreisenden aus Ländern mit Reisewarnung können nach den Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländern von der 14 tägigen Quarantäne Absonderung ausgenommen werden, wenn Sie durch ein ärztliches Zeugnis nachweisen können, dass Sie sich nicht mit COVID-19 (SARS-CoV-2) zum Zeitpunkt der Testung infiziert haben. Dieses COVID-19 Testergebnis darf bei der Rückreise NICHT älter als 48 Stunden sein.“

Unsere Lösung für Ihre Sicherheit:

  • Alle Patienten bekommen bei uns am Tag der Operation einen PCR COVID-19 Test. Vor der Augen-Behandlung wird von allen Patienten eine Lungen-Aufnahme gemacht
  • Das alles ist für unsere Patienten kostenlos! Somit haben unsere Patienten bei der Rückreise einen COVID-19 Test, der nicht älter als 48 Stunden ist und können eine 14 tägige Quarantäne vermeiden!


Krankenversicherungsschutz

Aufgrund der aktuellen Reisewarnungen für über 160 Länder, empfehlen wir zur Absicherung jedem, der eine Auslandsreise plant, eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abzuschliessen.

OP-Termine

Wir führen wieder in unserer Augenklinik in Istanbul von Montag bis Freitag jeden Tag Augenlaser Operationen und Linsenimplantationen durch. Für unsere Patienten können wir fast jeden OP-Wunschtermin, auch kurzfristige (!), realisieren.

Prag

  • Seit 3 Wochen reisen unsere Patienten nach Prag und lassen Ihre langersehnte Augenlaser Behandlung oder Linsenimplantation durchführen. Die Ein- und Ausreise läuft wie vor Corona-Zeiten reibungslos und ohne Einschränkungen! Alle kommen glücklich und erleichtert ohne Brille und Kontaktlinsen zurück nach Hause.


Vorkehrungen und einzuhaltende Regeln für die Reise nach Istanbul und Prag

  • Zurzeit ist es eine dynamische Entwicklung zwischen den Regierungen der einzelnen Länder, die für Ein- und Ausreise geltende Regelungen/Bestimmungen festlegen.
  • Wir werden selbstverständlich alle unsere Patienten im Vorfeld lückenlos darüber informieren.

 Ihre Reise wird wie immer einwandfrei verlaufen und Sie kommen glücklich ohne „Brille“ zurück. Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und erhalten Sie die aktuellsten und wichtigsten Informationen.

2. Finden Beratungsgespräche trotz Coronavirus (COVID-19) statt?

Ja! Wir sind für unsere Patienten trotz Coronavirus weiterhin erreichbar. Ein aufklärendes Gespräch im Vorfeld einer Augenlaser Behandlung oder Linsen Implantation ist sehr wichtig. Dafür nehmen wir uns 7 Tage die Woche genügend Zeit und legen großen Wert auf die Aufklärung im Vorfeld für diese Entscheidung. Das ist der Grund, warum wir NICHT mit Callcentern arbeiten und alle Gespräche persönlich selber durchführen.

3. Besteht ein erhöhtes Risiko der Ansteckung durch eine Augenlaser / Lasik Behandlung mit COVID-19?

Eine Augenlaser oder Linsen Operation findet selbstverständlich in einer sterilen Umgebung statt. Es besteht grundsätzlich kein erhöhtes Risiko während der Operation mit Coronavirus angesteckt zu werden wie im Vergleich zu vielen alltäglichen Situationen im normalen Leben. COVID-19 ist eine Tröpfcheninfektion, welche über die Schleimhäute des Mundes, der Nase oder die Bindehaut in den Körper eindringt. Aus diesem Grund sollte sich jeder immer und unabhängig wo er sich befindet an folgende Richtlinien halten:

  • Hände regelmäßig und mind. 30 Sekunden gründlich waschen oder desinfizieren.
  • Das Gesicht und insbesondere Augen, Mund und Nase im Alltag nicht berühren.
  • Minimum 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen einhalten.

4. Muss ich nach einer Augenlaser Operation oder einer Linsenimplantation aufgrund des Coronavirus auf etwas Besonderes achten?

Grundsätzlich halten Sie sich nach einer Augen Operation an die oben aufgeführten Hygienerichtlinien. Nach einer Augen OP verwenden Sie verschiedene Augentropfen und hier müssen Sie insbesondere vor dem Tropfen auf die Handhygiene achten. Am besten immer vor dem Tropfen die Hände gründlich und min. 30 Sekunden waschen. Zusätzlich vermeiden Sie generell im Alltag die Augen zu berühren oder in ihnen zu reiben. Alle diese Maßnahmen waren vor Coronavirus schon sehr wichtig.

5. Muss ich wegen Coronavirus (COVID-19) meine geplante Augenlaser oder Linsen Operation absagen?

Nein, das Coronavirus ist kein Grund eine langersehnte Augen Behandlung nicht durchführen zu lassen. Vor einer geplante Augen Operation sind aber folgende Aspekte entscheidend: 

  • Sind Sie gesund oder leiden Sie unter den bekannte Coronavirus-Symptomen?
  • Haben Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in Risikogebieten aufgehalten?
  • Haben Sie in Ihrer Umgebung infizierte Personen?
  • Ist Ihr Immunsystem geschwächt?
  • Haben Sie bekannte Vorerkrankungen, welche ein Ausbrechen des Corona Virus im Körper begünstigen könnte?

Sollten Sie eine oder mehrere Fragen mit Ja beantworten, müssen Sie sich unbedingt vor einer Augenlaser Behandlung oder Linsenimplantation mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Beantworten Sie alle Fragen mit Nein, würde grundsätzlich nichts dagegensprechen, dass Sie sich Ihren Traum „ein Leben ohne Brille“ mit einer Augenlaser oder Linsen Operation erfüllen.

6. Was passiert, wenn ich mich nach einer Augenlaser Operation oder Linsenimplantation mit COVID-19 (Coronavirus) anstecke?

Sie müssen sich keine Sorgen machen. Sollten Sie sich nach einer Augen Operation mit COVID-19 (SARS-CoV-2) anstecken, ist es nicht zu erwarten, dass das COVID-19 den Heilungsverlauf des Auges beeinflussen wird. Nach Erfahrungen bis heute löst das Corona Virus meistens Atemwegerkrankungen aus. Bei immunschwachen Personen kann im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung folgen. 
Bis jetzt ist nicht bekannt, dass COVID-19 die Augen angreift. Es wird vermutet, dass das Coronavirus sich nicht über die Atemwege auf die Augen-Tränenwege ausbreitet. Nach dem aktuellen Kenntnisstand kann das COVID-19 eine Bindehautentzündung begünstigen. Das kann ebenso bei einer starken Grippe passieren.

7. Ich trage Kontaktlinsen oder Brille und möchte wissen, ob ich wegen Corona Virus (COVID-19) auf etwas achten sollte?

Ja, unbedingt. Das Coronavirus (COVID-19) ist eine Tröpfcheninfektion. Sie können über Ihre kontaminierten Hände beim Berühren von Nase, Mund oder Augen die Viren verteilen. Zurzeit sind sehr unterschiedliche Meinungen im Umlauf: aber es ist möglich sich über die Bindehaut der Augen mit dem Coronavirus anzustecken. Brillen und Kontaktlinsen Träger sollten eine intensive Hand-Hygiene einhalten. Solange repräsentative Langzeitstudien nicht das Gegenteil bewiesen ist, sind Sie damit auf der sichereren Seite. Erst nachdem Hände desinfizieren sollten sie Ihre Brille reinigen und das regelmäßig. Haben Sie immer ein Brillenetui dabei und legen die Brille nicht überall hin. Kontaktlinsenträger müssen sehr genau auf die vorgegebenen Tragezeiten und Hygiene-regeln für Kontaktlinsen achten. Halten Sie sich strikt an die Gebrauchsanweisungen Ihrer Kontaktlinsenhersteller oder den Vorgaben des Kontaktlinsen Pflegemittel.

Die Kontaktlinsen werden mit den Händen in die Augen gebracht.

Aus dem Grund jedes Mal:
 

  • Hände mit Wasser + Seife gründlich min. 20-30 Sek. sorgfältig waschen.
  • Danach die Hände mit UNBENUTZTEM Handtuch oder idealerweise mit einem Papiertuch gut trocknen
     

Die Tages-Kontaktlinsen werden, wie die Bezeichnung sagt, nach einmal tragen entsorgt. Bei Wochen- oder Monatslinsen, die wiedereingesetzt werden, müssen die gebrauchten Kontaktlinsen und die Kontaktlinsen Behälter nach JEDER Benutzung nach Herstellerangaben AUSSCHLIESSLICH mit den speziellen Kontaktlinsenreiniger ordnungsgemäß desinfiziert werden!

8. Mundschutz und beschlagene Brillengläser – wie löse ich das Problem?

Medizinische Fachkräfte und Ärzte kennen dieses Problem immer schon. Durch COVID-19 tragen mittlerweile fast alle Menschen Mund- oder Atemschutzmasken. Für viele Brillenträger sind die ständig beschlagenen Brillengläser im Alltag eine nervige Angelegenheit. Wie kann verhindert werden, dass die Brillengläser beim Tragen einer Mund- oder Atemschutzmaske nicht mehr beschlagen?
 

  • Auf die Innenseite Ihrer Brille tragen Sie eine sehr dünne Schicht Handseife auf. Warten Sie bis es komplett ausgetrocknet ist. Oder Sie verteilen Geschirrspülmittel auf die Innenseite Ihre Brille, spülen danach mit Wasser ab und lassen es gut trocknen. In der Regel haben diese Maßnahmen eine Antibeschlagfunktion und die Brillengläser werden in Kombination mit den Schutzmasken mehr so beschlagen. Alternativ können Sie Antibeschlag-Spray kaufen und nach Bedarf benutzen.
     
  • Der Wasserdampf, der durch Atmen entsteht, bewegt sich durch die Lücke im Nasenbereich über die Maske Richtung Brille und Brillengläser. Kaum bei den Brillengläsern angekommen kondensiert der Wasserdampf und dadurch werden die Brillengläser beschlagen. Folglich müssen Sie verhindern, dass Wasserdampf an die Brillengläser kommt, um zu beschlagen. Der Spalt zwischen Brille und Mundschutz sollte minimiert werden. Benutzen Sie einen Mundschutz mit Metallstreifen am oberen Rand der Maske. Diesen kleinen Metallstreifen passen Sie der Form Ihrer Nase an und dadurch liegt der obere Rand besser auf und wesentlich weniger Wasserdampf gelangt nach oben an die Brillengläser.

9. Wo finde ich weitere und seriöse Informationen zum Thema Corona Virus (COVID-19)?

Da es immer schwieriger wird, vertrauenswürdige Informationen zu bekommen, halten Sie sich am besten an die öffentlichen Stellen für Empfehlungen von Präventionsmaßnahmen und Hygieneregeln.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 

Bundesgesundheitsministeriums

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

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